Dienstag, Juli 18, 2006

Haare im Wind




Es ist ein herrliches Gefühl, seine Haare im Wind fliegen zu lassen. Zu fühlen wie sie zerzausen und flattern, wie sie einen vors Gesicht fliegen und einem die Sicht versperren. Egal ob beim Auto fahren ( ich hätte so gerne ein Cabrio :cool: ), bei schlechtem Wetter, bei Sonne und Wind, auf Schiffen, wenn man beim Musik hören ordentlich mitgeht, wenn jemand einen durch die Haare streicht. Es ist schön. Ich möchte meine langen Haare echt nicht missen, auch wenn sie ab und an stören und scheußlich aussehen. Solange ich das nicht selber sehe, ist es mir egal.

Es ist ein Gefühl der Freiheit. Des luftig leichten Lebens, obwohl dieses doch eigentlich das Gegenteil ist. Es ist starr und hart, grob und fies, nicht frei und leicht. Oft ist es eine Qual, eine Tortur, ein einziges Missverständnis. Warum ich?

Trotzdem, Haare im Wind fliegen zu lassen ist toll. Mein Leben hasse ich trotzdem, da es mir immer und immer wieder Grenzen aufzeigt. Da es mich einengt und mir weh tut. Aber vielleicht bin ich das ja auch selber, wer weiss. Vielleicht sollte ich versuchen, mich auch einfach im Wind treiben zu lassen. Doch das ist schwer, wenn man ständig vor Mauern geworfen wird. Wenn man ständig zurückgeschlagen wird.

Schade, dass es heute nicht windiger war. Irgendwie hätte es gepasst.

Im übrigen finde ich Haare im Wind nicht nur bei mir schön. Egal ob man danach scheisse aussieht, es hat etwas natürliches an sich, ein wildes freies Gefühl. Ich geb ja zu, ohne Kamm wäre ich auch aufgeschmissen, doch mit einer unzerstörbaren Frisur noch mehr. In meinen Haaren spielen ist toll, immer nachdem ich beim Frisör war und sie wieder etwas kürzer habe vermisse ich es sie mir nicht mehr um die Finger wickeln zu können. ^^

Welch haariger Beitrag... *schlecht gelaunter Max*

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