Ja genau, und damit mein ich nicht diese langeweile, bei der man einfach nichts zu tun hat oder weil man mal ausnahmsweise daheim hockt. Nein, an was ich denke, das ist etwas was mir schon viel zu lange auf die Nerven geht und was mich immer und immer wieder auf's neue ankotzt, verletzt und runter zieht. Gerade möchte ich fast sagen, ich bin gar nicht in der Stimmung groß weiter zu schreiben aber auf der anderen Seite ist es eh im Moment wohl dauerzustand, und bevor ich noch weniger Lust habe, das los zu werden, sag ich's lieber jetzt. Die Langeweile, die mir im Kopf rum geht, ist mehr ein Gefühl des Nicht-Gebraucht-Werden, des allein seins, und des planlosen rumhockens. Wie gerne würde ich raus, was erleben, was unternehmen, einfach weg sein, Spass haben, mich freuen können zum Beispiel über das Wetter, oder überhaupt die Sonne und alles. Aber nein, ich bin dazu verdammt hier zu hocken, alleine. Vor nem Jahr, da hatte ich das Gefühl nicht. Ich hab zwar gesagt, das alles scheisse war, aber womit sollte ich erahnen das es mir jetzt noch schlechter geht. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht rumnörgeln oder so, aber mir ist einfach langweilig, ich bin vom Leben gelangweilt, weil mir so viel genommen wurde, für das ich mich einsetzen konnte, für das ich leben konnte und für das ich etwas tun konnte. Jetzt bin ich wieder allein, darf die ganze Zeit mit Pärchen rumhängen, mich am Ende noch bemitleiden lassen ( Zitat von Freund: "Max du bist im Moment die ärmste Sau von allen!" ) und warum das ganze? Weil ich mir 1 1/2 Jahre für nix den Arsch aufgerissen habe? Na danke, danke dafür, echt jetzt. Aber gut, wer behauptet das Leben sei gerecht oder so... :ugly:
Alles in allem finde ich es einfach nur schade. Ich durfte mir anhören ich hätte es ja nicht verdient, weil ich zu gut wäre, ich durfte mir anhören das ja alles besser wird und das es doch für mich kein Problem darstellen würde. Nun sitze ich hier, mit geknicktem Herzen, schütte mich armseligerweise aus und warte oder hoffe auf ein Wunder. Ich bin nicht gewillt darüber zu lachen. Das kann ich nicht, deswegen reagiere ich auch auf Anspielungen empfindlich. Es schmerzt einfach zu sehr und es schmerzt, es immer wieder ertragen zu müssen, obwohl ich mir doch alles so anders gewünscht hätte. Obwohl ich es doch anders verdient hätte?
Am Ende bin ich einfach nur traurig, das alles genauso gekommen ist, wie es gekommen ist, und ich habe Angst, große Angst, dass es nicht ansatzweise mal wieder so sein wird, wie es mal war. Angst einen Menschen verloren zu haben, den ich über alles stellte. Und zwar mit Recht.
Was von diesem Jahr bleibt ist nicht viel, ich allein, Deutschland nicht Weltmeister, nichtmal mein neues Handy wird mir gegönnt. Im Oktober geht's weiter. Mensch, was da nicht für Freude aufkommt, ich kann es kaum erwarten.( /ironie ) Vielleicht geht es ja wirklich bergauf, aber wenn man das nun schon über ein Jahr zu hören bekommt, dann will man nicht mehr dran glauben, und kann eigentlich nur noch drüber lachen.
Oder sich weiter langweilen.
Dienstag, Juli 11, 2006
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2 Kommentare:
Heulpost :xmas:
Sorry, aber weißt doch - sowas muss da kommen - zumindest von mir ^^
Absätze gut, in den ersten noch paar interne Unterteilungen, dann lässt sich's lesen - vom Inhalt her mal abgesehen und so :D
Nee - versteh dich schon - teilweise zumindest ;)
dazu jetzt ein dummer kommentar von laura: geh doch ma ne radtour machen... ;) wie ich heute :)
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