Donnerstag, Oktober 26, 2006

Sarah Kuttner erfindet Madsen!

Nun, ich hätte eigentlich eher vermutet, dass mich das Studium dazu bringt, mehr zu bloggen, aber tatsächlich finde ich weniger Zeit meinen Gedanken mal freien Lauf zu lassen, was durchaus schade ist. Wie dem auch sei, ich hab es tatsächlich geschafft Sarah Kuttners Buch zu Ende zu lesen. Und das in einem Lesemarathon, davon sollten sich manche Bücherwürmer mal ne Scheibe abschneiden. Letzte Woche, in einer meiner zahlreichen freien Stunden, begann ich und arbeitete mich ein Stück voran. Gestern dann las ich den Rest der SZ Kollumnen und Heute alle ME-Artikel auf einmal. Gerade, oder eigentlich nur, vor dem Hintergrund aktueller Situationen rund um Politik, Gesselschaft, Musik, und über was man, oder in dem Fall Frau, sonst noch so schreibt, sind die Kollumen doch recht amüsant. Zumal man viel über Sarah selbst erfährt, und man bei beiden Zeitungen merkt, dass sie von bestimmten Dingen mal mehr und mal weniger beeinflusst wurde. Was dem Buch einen gewissen Faden gibt, auch wenn man wirklich icht von Handlungstrang reden kann.

Eine Kollumne ist mir heute besonders im Gedächtnis geblieben. Sarah erzählt darin, dass es im Moment keine Band gibt, die ihr Herz, ihr Musikherz höher schlagen lässt und beschließt, selber eine Band zu gründen, die ihr dann jeden Abend oder wann immer sie will, vorspielen kann. Dabei nimmt sie die besten Elemente aus ihren Lieblingsartisten, Moneybrother, Adam Green usw. und formt sie zu was neuem zusammen, bis, ja bis sie merkt, dass es diese Band bereits gibt, und dass sie Madsen heißt. Fortan hat Sarah Kuttner also Madsen erfunden, oder einen wichtigen Teil dazu beigetragen. Mindestens!

Jedenfalls, DANKE! Danke liebe Sarah für diese Band, und natürlich danke, für dein amüsantes Buch in dem immer wieder anekdoten vorkommen, die man sich einfach merken muss. Vielleicht les ich es ja nächste Woche nochmal.

Übrigens, bin heute Bus gefahren. Musste dann zur Bahn rennen. Und bekam nur noch einen Stehplatz. Aber ich glaube, irgendwie, ein bisschen hat sich die Aktion gelohnt. Nur ein bisschen, aber immerhin.

Ich, wartend auf was da noch so passiert. Und dem Abwasch entgegen sehend.

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