Birds can fly so high, and they can shit on your head
Yeah they can almost fly into your eye and make you feel so scared!
But when you look at them, and you that they are beautiful,
that's how I feel about you!
Yeah they can almost fly into your eye and make you feel so scared!
But when you look at them, and you that they are beautiful,
that's how I feel about you!
Und irgendwie fühlt man bei diesem Album genauso. Eigentlich bin ich kein Freund von Solokünstlern, ausnahmen wie die Ausflüge eines Herrn Urlaub oder Herbert Grönemayer bestätigen hier nur die Regel. Aber Popgören a la Avril Lavigne oder die Spears und Madonnas dieser Welt finde ich eher abstoßend, als musikalisch besonders.
Doch manchmal erwischt man mich halt doch, dann aber richtig, und auch richtig gut!
Im Übrigen geht es mir, logisch, um Kate Nash - Made of Bricks. Wenn man sich das Cover anguckt, so sieht man auf den ersten Blick, wie verspielt, ja geradezu kindisch dieses Album zu sein scheint. Öffnet man dazu die Hülle und blickt auf die CD mit ihren prielblumenähnlichen Farben und Formen, so bekommt man fast Angst sich auf dieses Machwerk einzulassen. Steht man doch als 20jähriger nicht wirklich auf Teenimusik. Klischee ich hör dir trapsen.
Nun, ich habe mir aber den Kauf gut überlegt und ich wusste schon als ich Kate zum erten Mal hörte, wie einzigartig ihre weiche und doch kraftvolle, mit einem wundervollen britischem Dialekt behaftete Stimme doch ist.
Zugegebenermaßen ist es fast peinlich, offen zuzugeben, dass man Kate Nash freiwillig hört. Zumindest wenn man sonst auf Musik vertraut, die sich eher an Punk, Rock, Rock Pop, Funk, und so weiter orientiert. Doch in diesem Fall ist es anders.
Aber was macht dieses Album so hörbar, dass ich es jetzt schon seit Wochen rauf und runter höre und es sich auch bei last.fm in den oberen Regionen fest gesetzt hat? Schon das erste Stück, was mehr eine Art Intro ist, als ein wirkliches Lied, trägt den unglaublich passenden Namen Play und eröffnet einem damit, was da auf einen zu kommt. Im Groben besteht das Stück, was von Kate allein produziert wurde, aus Schlagzeugbeat, Orgel und ein wenig Gitarre gepaart mit dem schönen Text: "I like to play. I play all day long in my room." Wer da nicht gern dabei wäre... Doch eigentlich ist Mrs. Nash gar nicht so verspielt und kindisch, wie sie versucht einem weiß zu machen. Schon das zweite Stück, die Singleauskopplung Foundations, behandelt ein durchaus ernstzunehmendes Thema, auch wenn es sehr warm und freundlich vorgetragen wird. Wie schnell Beziehungen doch kompliziert werden können und wie schwer es sein kann sie zu halten. Mit diesem Lied legt Kate im wahrsten Sinne des Wortes den Grundstein zu den restlichen Ohrwürmern. Im Album finden sich neben dem, was man einfach als Brit Pop bezeichnen könnte, auch Klänge aus der R'n'B Szene ( Shit Song), welches sehr tanzbar und mit seinem dicken Bass ordentlich was her gibt, ruhige Balladen, wie Nicest Thing oder einfach Geschichten von kleinen Mädchen die nicht mehr sprechen wollen ( Mariella ) oder aber den alltäglichen Problemen, die auch Frauen bei der Partnersuche haben können ( We Get On). Und Kate macht dabei ihre Sache sehr authentisch; Zeilen wie "and when I saw you, kissing that girl, my heart it shattered. And my eyes they watered and when I tried to speak I stuttered and my friends where like 'whatever you'll find someone better [...] '" oder auch "I wish you thougt, I was the reason you are in the world [...] Basically I wish that you loved me I wish that you needed me I wish that you knew when I said two sugars I actually meant three [...]" kommen perfekt auf den Punkt. Auch wenn es mir als Junge durchaus schwer fällt bei Pumkin Soup den Refrain mitzusingen. Aber im Ganzen besticht dieses Album einfach durch seine unglaublichen Ohrwürmer, was einen erstens dazu zwingt es immer und immer wieder von vorne zu hören, aber natürlich auch durch seine musikalische Klasse. Sei es Kates Klavier und Gitarrenspiel, einfach ihre Stimme, die Tempowechsel in den Songs oder die Basslinien und Schlagzeugsounds, alles passt einfach perfekt rein. Ab und zu mal gemischt mit Posaune, Geige oder wie oben schon erwähnt Orgel. Ohne dabei wirklich komplex zu sein. Außer dem hat man wohl selten jemand so wunderschön "Fuck" und "Shit" in ein Mikrofon singen hören und man muss ihr auch zu gute halten, dass es nur wenige Stücke gibt, die zweistimmig oder mit viel hall oder anderen Effekten unterlegt sind. Natürlich spricht dies alles eine Zielgruppe an, die wohl doch knapp unter 20 zu finden sein dürfte. Ist Kate ja selber gerade mal Jahrgang 87, den man durchaus als sehr gelungen bezeichnen kann. ( *g* ) Trotzdem muss ich sagen, dass man nach häufigem hören Kate gar nicht mehr so verspielt und kindisch findet, wie sie sich im Booklet darstellt. Natürlich sind Titel wie Skeleton Song keine tiefsinnigen Gedankengänge, aber man merkt ihr einfach eine gewisse Reife an die sich einmal durch ihre Textgewallt aber auch durch die behandelten Themen auszeichnet.
Man sieht schon, ich kann noch eine ganze Weile davon erzählen, aber viel mehr fällt mir eigentlich gar nicht ein. Man muss wohl selber einfach rein hören, auch wenn ich von einigen jetzt schon gehört habe, dass die Stimme wohl eher gewöhnungsbedürftig ist, so kann ich hingegen einfach nicht genug von selbiger bekommen.
Und sonst so? Nichts als müde, gefrustet wenn ich Pärchen sehe, und darauf hoffend, dass Jena heute glanzlos aus dem DFB Pokal ausscheidet.
Until then, all I know is that you are so nice. You're the nicest thing I've seen. I wish that we could give it a go... see if we could be something. Well, I'm good to go!
2 Kommentare:
Muss dir ja nicht peinlich sein. Bei wiki steht schließlich auch, dass ihre Musik in die Richtung "Indie Rock" geht... inwiefern das nun zutrifft, kann ich (noch) nicht beurteilen.
Auf jeden Fall ist die unheimlich hübsch - anders wäre ich gar nicht so wirklich auf sie aufmerksam geworden, weil "Foundation" mir schon langsam auf den Geist geht, da das im Radio inzwischen rauf und runter gespielt wird.
Ich habs im Radio leider noch gar nicht gehört, was aber wohl eher daran liegt, dass ich kein Radio höre. ^^ Hab auch grad erfahren, dass sie zu Rock am Ring /Rip kommt. Na wenn das mal nicht für den Indie Rock spricht. *g*
Laut last.fm hab ich das Lied bisher 40mal gehört. :D
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