Vor ein paar Monaten, im Sommer noch, um genau zu sein, startete der FSR Germanistik einen kleinen Literaturwettbewerb. Ich selbst wusste natürlich nichts davon, bis mir Robby erzählte, dass er plane einen seiner Blogeinträge einzusenden. Jedenfalls wurden vor ein paar Wochen die Gewinner bekannt gegeben und in der aktuellen Akrützel ist der Publikumsliebling abgedruckt.
Die Kurzgeschichte handelt von einer Frau, in ihrer Jugend Studentin in Jena, die auf dem Weg nach Berlin in einem kleinen Ort zwei Stunden lang Aufenthalt hat. Nachdem ihr die unfreundliche Bahnauskunft keine Antworten auf ihre Fragen geben kann, beschließt sie in das Billiardcafe in der Nähe des Bahnhofes zu gehen. Dort bestellt sie einen Kaffee und trifft zufällig auf eine andere Frau, welche höflich fragt ob sie denn ein Foto von der Kulisse und ihr darauf machen dürfte und so kommen die beiden ins Gespräch.
Am Ende der Geschichte gibt es eine Textstelle, welche mich eben gerade im Zug zum Nachdenken angeregt hat und ich möchte sie "euch" nicht vorenthalten.
" [...] Es sei durchaus so, dass man in seinem Leben einfach zufällig das Pech haben könne, auf einen Menschen zu treffen, der einem zutiefst schadet, sagt sie. Ein einzelner Mensch zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort reiche vollkommen aus. [...]"
Sollte ich tatsächlich zwei Jahre lang am falschen Ort, zur falschen Zeit, mit der falschen Person gewesen sein? Letzendlich hat es nur Schaden verursacht, egal ob ich bestimmte Dinge nun schön fand oder nicht.
Aber welche Rolle spielt schon die Vergangenheit, wenn man im Hier und Jetzt gerade das Schönste und Beste gefunden hat, was man sich im Moment wünschen könnte. Also lass ich die Verganheit ruhen, genieße den Augenblick und freue mich auf die Zukunft.
Ich, überglücklich...?
Donnerstag, Dezember 07, 2006
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1 Kommentar:
bla...
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