Samstag, Juni 23, 2007

B.B. und die Liebe

Eigentlich hatte ich ja vor, sobald nicht mehr zu blogen, jedoch ziehen mich Brechts Worte wieder an die Tastatur und mir bleibt nichts anderes übrig, als sie wiederzugeben. Beim Lesen von Gedichtinterpretationen zu „Erinnerungen an die Marie.A“ bin ich auf einen zitierten Auszug eines Briefes an Caspar Neher gestoßen in dem Brecht über eine Jugendliebe schreibt: „[...] Ich kann aber andere küssen, natürlich. Ich sehe 100 Münder vor mir, sie verschmachten ohne meinen Kuß. [...] Was sind 100 Möglichkeiten gegen eine Unmöglichkeit.“

Es ist dumm von mir, dies hier zu erwähnen, aber seine Worte, warum auch immer, lösen in mir immer wieder unglaubliche Begeisterung aus die ich einfach teilen muss! Es ist zwar unklug und ich bin durchaus der Meinung das mein Geschreibe die Dinge nicht ändert, vor allem mein Kopf nicht ändert, aber ich komme trotzdem nicht darum herum.

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