Montag, April 21, 2008

Wie man's macht...

...man macht's verkehrt. Man, wie ich gerade Lust habe hier rumzuheulen, aber im Moment ist einfach alles wie verhext. Egal, was ich mir überlege oder vor nehme, wenig später kann ich von vorne anfangen oder bin unreparierbar gescheitert.

Teufelskreis! Ich brauch auf jedenfall einen Antrag auf Drittversuch, wenn ich den stelle, sollte ich im Idealfall dieses SS durch die Prüfung kommen, denn ein Wechsel auf B.A. zum nächsten WS wird mir mit diesen zwei Fehlversuchen nahezu unmöglich sein, soweit ich die Frau vom Akademischen Prüfungsamt verstanden habe. Es sei denn, ich änder mein Fach und mache die Germanistik nicht weiter. Aber was bleibt mir auch übrig. Wenn ich nur alles nicht so sinnlos finden würde...

In solchen Momenten möchte man die Zeit zurück drehen. Ein Jahr, oder so... Einfach um alles was kaputt ist, von Anfang an ganz zu lassen. Aber das Leben funktioniert so leider nicht. Es geht nur vorwärts, man kann nur voran gehen und sollte sich deswegen vorher überlegen, was man macht. Zeit, Dinge zu bereuen, hat man eigentlich nicht.

Und ich sollte mir jetzt langsam sehr gut überlegen, was ich mache, und leider habe ich nicht das Gefühl, mich da raus ziehen zu können. Wiedermal möchte ich innerlich schreien, kotzen und heulen zugleich. Wiedermal wünsche ich mir nur ein einziges, aufbauendes Erlebnis. Etwas, aus dem ich Kraft schöpfen kann. Welch Utopie. Da wo ich suche, ist eh alles verloren.

Also ranklotzen. Antrag stellen, Prüfung rocken, auf B.A. wechseln.

Ein Toast
auf das Leben
seine Lügen
und wie wir uns zeitlebens abmühen
für nichts
und gar nichts
Ein Toast
auf das Leben
einen Platz
auf dem man einfach nur sein kann
wie man ist
wer man ist

Kettcar - Am Tisch

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