Wie oft habe ich mich nicht schon hier echauffiert, dass einem gute Gedanken fast nur im Bett und meist in nicht nüchternen Zuständen überfallen. So war es auch gestern Abend, als ich nachts um Drei endlich im Bett lag und der Alkohol in meinen Blutbahnen zu wilden Ideen führte, die ich, wohl größtenteils inspiriert von Element of Crime, nun heute gerne hätte wiedergeben wollen. Nur leider sind sie mir alle entfallen.
Da ich aber die letzten Wochen vergleichsweise wenig geschrieben habe, weil mich meine allgemeine Unzufriedenheit und das damit immer wiederkehrende, gleiche Geschreibsel in diesem Blog ziemlich anstinken, beschloss ich nun doch einfach mal drauf los zu tippen. Auch wenn mir durchaus bewusst ist, dass ich nicht allzu viel zu berichten habe, werde ich mich trotzdem bemühen, es nach viel aussehen und es vielleicht sogar interessant wirken zu lassen.
Nun, die letzte entscheidende Erinnerung ist der erste Mai, welcher ja nun auch Christi Himmelfahrt und Männertag vereinte. Da wir, trotz einer ganzen Woche verzweifelten Planens und vielen, eigentlich guten Ideen, es nie schafften, auf einen Nenner zu kommen und ein Teil von uns an diesem Tag sowieso nicht zwangsweise nach Feiern zu Mute ist, beschlossen wir sehr schlicht in Christians Garten zu grillen und den Tag in einer kleinen, aber feinen Runde zu verbringen. Inklusive Snooker, Fussball, Fussball, Snooker, Volleyball, Playstation 3 und natürlich Trinken und Grillen. Der Tag war dann glücklicherweise auch recht lustig und verlief ohne größere Vorkommnisse. Klar, Tobi wollte sein Handy grillen, zerstörte beinahe den teuren Whisky, die Kohle zum glühen bringen brauchte ungewöhnlich lange und auch das Auftauchen von Christians und Franks Freundin inklusive Anhang war so nicht geplant und doch werde ich an 2008 wesentlich bessere Erinnerungen, als an 2007, haben. Schade eigentlich.
Irgendwann war dann auch dieser Tag zu Ende und mit enormen Kopfschmerzen rettete ich mich ins Bett und schlief meinen Rausch aus, schließlich ging es Freitag mit dem Gothardusfest weiter. Dies war ja schon die letzten Jahre immer wieder was besonderes, sowohl im negativen als auch im positiven Sinne. Los ging es traditionell damit, sich mit Lauri und ihrer Schwester zu treffen um zum Feuerwerk in die Orangerie zu laufen. Dort trafen wir dann auf Fabi und Tobi M. und spazierten anschließend gemeinsam in die Stadt. In der City angekommen, findet man automatisch Leute, die man kennt; Freunde, Feinde, Bekannte, Idioten und Schnapsleichen wurden gegrüßt und gedrückt oder ignoriert, wie das jedesmal der Fall ist, wenn es auf größere Veranstaltungen in Gotha geht. Leider verlor ich Laura und Tina irgendwann und hatte nur noch Tobi um mich rumstehen, so dass ich keinen anderen Weg sah, als mit ihm zu Chris zu gehen. Na klar! werdet ihr jetzt sagen, aber in dem Fall war es so, schließlich hatte ich kein Rad mit und hätte lieber darauf verzichtet von Chris allein nach Hause zu laufen. Sei's drum, passiert ist ja nichts und so war auch der Abend, drei Uhr in der Nacht, zu Ende.
Jetzt fehlt nur noch der gestrige Tag: Um Acht ging es zu Tina zum vorglühen, ratz fatz wurden zwei Flaschen Wein, eine Flasche Pflaumenwein sowie eine halbe Flasche Nordhäuser Korn entleert, wohlgemerkt zu Dritt und mit doch relativ geringen Auswirkungen, um anschließend erst mein Rad zu Tobi zu bringen, und sich dann am Brühl wiedermal mit diversen Leuten zu treffen. Ein wenig zu Josy Pale gerockt und anschließend das Feuerwerk an der Wasserkunst bestaunt um dann wieder zum Brühl zu laufen um sich Zappacover anzuhören. Am Ende bin ich dann mit Magda und Jenny nach Hause gelaufen, denn Lauri ist mit ihren Eltern heim und Chris und Tobi waren schon lange verschollen. Ich hatte dementsprechend das Rad umsonst dabei gehabt, bin aber schließlich, wiedermal um Drei, ins Bett gefallen. Womit wir im Grunde wieder beim Anfang wären.
So oder so, solo bin ich jetzt ca. genau ein Jahr, recht interessant, außerdem erlebt man ja, mal mehr, mal weniger freiwillig schon fast exessive Genugtuung, auch wenn diese, mich zumindest, so gut wie nie in eine euphorische Stimmung versetzt. Ganz im Gegenteil, aber es soll ja jeder wie er will und auch meine Zeit wird wieder kommen. Vielleicht nicht Morgen, vielleicht nicht da, wo ich mit rechne, aber ganz sicher ganz bestimmt irgendwann. Nur, um diesem Eintrag noch ein klischeehaftes Ende zu geben!
=)
Sonntag, Mai 04, 2008
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1 Kommentar:
interessant..
aber ich fand die 3 falschen wein und der korn haben durchaus seine wirkung gezeigt... hihi :)
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