Freitag, Mai 16, 2008

Wenn der Regen fällt...

Nun haben wir also eine ganze Woche am Sommer schnuppern dürfen, mit Temperaturen um die 20°C und mehr, viel Sonne, relativ warmen Nächten und allem, was dazu gehört. Trotzdem wäre meine Verwunderung sehr groß, wenn ich zur Zeit auf jemand treffen würde, der sich nicht über den gestrigen Regen gefreut hat. Häufig stimmt mich schlechtes Wetter ja eher positiv, oder die Leute, die sich über die unschöne Wetterlage echauffieren. Aber die letzte Woche konnte sogar ich mit viel Spass die Sonne genießen.

Am letzten Wochenende war ich größtenteils in Finsterbergen, habe Fussball gespielt und besuchte seit langem mal wieder den Inselsberg. Montag dann mal wieder eine Beule ans Auto gesetzt und lecker Mittag essen gewesen, auch wenn das Essen eher als Brunch gedacht war.

Nun war die restliche Woche ansonsten eher wenig spektakulär, aber nicht langweilig. Das Außergewöhnlichste ist mir wohl noch heute früh passiert. Zwar ist unser Föhn schon geraume Zeit kaputt, jedoch lies sich bisher der Kabelbruch mit Handarbeit überbrücken. Als ich jedoch heute früh den Föhn startete, fiel mir sofort ein ungewöhnliches Geräusch auf. Zwar funktionierte das Ganze ein, oder zwei Minuten noch recht normal, fing dann aber plötzlich an, einen etwas verschmorten Geruch zu versprühen um kurz darauf Funken zu schlagen. Beim Ersten war ich noch zu verwundert, um zu reagieren, der zweite jedoch versetzte mir einen gehörigen Schlag, der nicht nur meine Hand schwarz einfärbte sondern fast dafür sorgte, dass der Föhn Feuer fing. Ruckartig, dumm, wie ich bin, lies ich den Föhn ins Waschbecken fallen, wo glücklicherweise gerade kein Wasser drin war. Praktischerweise, zumindest für meine Haare, haben wir noch einen Reiseföhn und ehrlich gesagt, frage ich mich, wieso ich nicht eher darauf gekommen bin, ihn zu benutzen.

Wie auch immer, jetzt warte ich, was das Wochenende so bringt, denke nicht daran, dass jeden Tag ein Exmatrikulationsbescheid in meinem Briefkasten landen könnte und würde mich wirklich freuen, nächste Woche in Jena was mit Henni zu machen. Verrückt. Ha ha...

Ich hoffe nicht, dass man an meinem Stil gerade merkt, dass ich Sedaris "Ich ein Tag sprechen hübsch" lese. Wobei mir nach 300 Seiten langsam der Spass abhanden kommt, denn so genial sind seine Gedankengänge auch nicht. Aber durchaus trivial genug um einen durch das ganze Buch lang zu unterhalten. Als nächstes darf ich dann einen ziemlich dicken Wälzer von E.T.A. Hoffmann lesen. Ich hoffe, das geht ähnlich schnell.

Bis dahin,
Ihr/Euer... Max... ( Ich hasse Rolf Kalb... )

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