Die Zeit vergeht wie im Flug. Wobei das eine Metapher ist, die ich nicht nur schwer nachvollziehen kann, weil ich erst ein einziges Mal mit einem Linienflugzeug geflogen bin, sondern auch weil, die Zeit ja immer gleich schnell vergeht. Dennoch, und das ist für mich der Anlass zum Schreiben, neigt sich mein Pflichtpraktikum langsam aber sicher dem Ende zu. Nur noch drei Tage und ich werde aus meinem Dienst entlassen.
In den letzten fünf Wochen habe ich viele interessante und nette Leute kennen gelernt und/oder getroffen. Ich bekam einen Einblick in die Vorgänge einer Zeitung, lernte zu recheschieren, das (veraltete) Layout der TA zu bedienen und mein Deutsch dem Zeitungsjargon halbwegs anzupassen. Das ganze hat wirklich Spaß gemacht, ging schneller rum als erwartet und lässt mich doch mit der Erkenntnis zurück, dass ich keine Chancen haben werde in Thüringen jemals Redakteur zu werden. Wieso, warum weshalb, das erzähle ich, wenn ich wieder da bin. Jetzt geht's zum nächsten Termin.
Dienstag, Oktober 05, 2010
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3 Kommentare:
"sondern auch weil, die Zeit ja immer gleich schnell vergeht."
Wenn der RWE knapp 1:0 führt und noch fünf Minuten zu spielen sind, fühlen sich die fünf Minuten anders an, als wenn er 0:1 hinten liegt. Die Zeit mit deiner Freundin sollte im Normal fall "schneller vorbeigehen" als in einer langweiligen Vorlesung etc. pp.. Es geht nicht um die Zeit an sich, sondern die Wahrnehmung dieser...
Ich meinte das schon so, dass eine Sekunde/Minute/Stunde immer die selbe Zeitspanne umfasst. Dass man es unterschiedlich wahr nimmt, ist schon klar. :)
Dann sollte dich der Spruch nicht verwundern... '-.- :p
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